Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf e.V.
Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf e.V.

 

Spendenkonto für die Ukraine-Hilfe:

Partnerschaftsverein Volovec UA - Bad Endorf e.V.

IBAN: DE57 7116 0000 0000 6449 51

BIC:    GENODEF1VRR

Stichwort "Spende Ukraine-Hilfe"

 

Bitte geben sie unbedingt Ihren Namen und die vollständige Anschrift auf der Überweisung an, da ansonsten keine Spendenbescheinigung erstellt und zugesandt werden kann!

 

Liebe Spender, Sie bekommen Ihre Spendenbescheinigung so schnell als möglich. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass die Organisation der Hilfstransporte unsere Kapazitäten fordert und es daher auch mal einige Wochen dauern kann, bis Sie von uns Post bekommen.....

 

7. Hilfstransport vom 12. Nov. bis 17. Nov. 2022

Am frühen Samstagmorgen startete der nun 7.Hilfstransport mit unseren beiden Fahrzeugen und einem Transporter des befreundeten Vereins „Gemeinsam e.V.“ aus Rosenheim Richtung Osten. Geladen waren Lebensmittel, medizinischer Bedarf und Medikamente, Pflegebetten, warme und regendichte Winterbekleidung, Schuhe und Stiefel, Schlafsäcke, Kerzen und sonstiger technischer Bedarf etc., gesamt ca. 6 Tonnen Hilfsgüter.

Am Rasthof Oed in Österreich gab es die ersten Probleme mit unserem Iveco, die Ölkontrollanzeige leuchtete auf. Also: Fahrerhaus hochklappen – drei Liter Öl einfüllen – mit schlechtem Gefühl weiterfahren. Diese Devise galt die nächsten 400 km bis Budapest. 100 km fahren – Fahrerhaus kippen – Öl nachfüllen mit umfunktionierter Wasserflasche – und weiter.

Auf einem Parkplatz an der M0 südlich von Budapest lagen unsere Nerven dann blank.  Die übereinstimmende Diagnose von ukrainischen Fernfahrern und telefonisch kontaktieren KFZ-Meistern in Deutschland lautete: der Turbolader. Gemeinsam entschieden wir nach langer Diskussion, die verbleibenden 250 km zu unserem Etappenziel in Kosice/Slowakei vorsichtig weiterzufahren, da die Hilfsgüter unbedingt und ohne Verzögerung an ihren Bestimmungsort gelangen mussten. Mittlerweile waren im Motor des Iveco fast 24 (!!) Liter Öl verschwunden…..

Sonntagfrüh machten wir uns nach einer kurzen Nacht auf die verbleibenden  100 km weiter Richtung Grenze. Die Nachtruhe hatte dem Iveco allerdings nicht gutgetan – wir kamen nur mit einer Höchstgeschwindigkeit vom 50 km/h weiter, Steigungen konnte der vollgeladene LKW nur noch mit annähernd 15 km/h bewältigen. Unsere beiden Fahrer Rosi und Ralph leisteten hier Schwerstarbeit. An der Grenze bei Vysne Nemecke glücklich angekommen reisten wir nach der Abfertigung durch die slowakischen und ukrainischen Behörden recht zügig nach vier Stunden ein und wurden von Bürgermeister Misha Popelych, Sasha Balan und Eldar Abduragimov herzlich empfangen. Mit letzter Kraft schleppte sich unser Iveco anschließend in die Provinzhauptstadt Uzhorod in eine bereits verständigte Werkstatt (Danke an Boris und sein Team vom TIR Service, die extra am Sonntag für uns öffneten!). Dort bestätigte sich leider schnell die Diagnose „Turbolader defekt“.

Während Arina und Hubert unmittelbar weiter nach dem noch 780 km entfernten Irpin nahe der Hauptstadt Kyiv starteten, um ihre Hilfsgüter dort abzuliefern, ließen wir unser Sorgenkind in der Werkstatt zurück und fuhren mit unserem MAN weiter nach Volovec zum Abladen der Hilfsgüter. Dort wurde mit Hilfe eines Trupps der ukrainischen Streitkräfte der Lastwagen in kurzer Zeit entladen.

Am Montag starteten Conny und Rosi mit sechs Soldaten zurück Richtung Uzhorod um die Hilfsgüter des Iveco in den MAN umzuladen. Nach der Ankunft in Volovec am späten Nachmittag wurden auch diese Ladung dank der Mithilfe der Armee zügig entladen und in einer gemeindeeigenen Halle eingelagert. Bei der Rückfahrt in unsere Unterkunft konnten wir feststellen, dass die Straßenbeleuchtung in Volovec weitestgehend abgeschaltet ist und auch in den Häusern nur wenige Lichter brennen – eine bedrückende Situation die uns sehr nachdenklich gestimmt hat…..

Begleitet war die Zeit unseres Aufenthalts in der Partnerregion darüber hinaus von mehreren Luftalarmen in Transkarpatien und den Raketeneinschlägen am Dienstag im 170 km entfernten Lwiw/Lemberg. Dies verzögerte leider auch die Anlieferung unseres neuen Turboladers, den die unschlagbaren Werkstattmeister in Kyiv aufgetrieben hatten.

Der Dienstag war ausgefüllt mit Besuchen bei Freunden und von uns betreuten Familien, unter anderem dem kleinen Dima aus Tyshiv. Aufgrund Komplikationen bei der Geburt ist der Junge schwerbehindert, wird aber von seinen Eltern Halina und Iwan, sowie und seinem Bruder Sasha liebevoll umsorgt und geliebt. Dank unseres Vereins und unserer finanziellen Unterstützung machte der nun bald Sechsjährige in verschiedenen Reha-Maßnahmen zwischenzeitlich gute Fortschritte in seiner Entwicklung.

Das Team aus Irpin war zwischenzeitlich zurück nach Volovec gefahren und reiste umgehend wieder zurück in die Heimat. Mit an Bord war Ralph, der dringend an seine Arbeitsstelle in Deutschland zurückmusste. Der Abend endete mit langen Gesprächen und einem gemeinsamen Abendessen bei Bürgermeister Popelych und Freunden.

Nachdem am Mittwochmorgen die Mitteilung eintraf, dass der Iveco wieder einsatzfähig sei, fuhren wir zurück nach Uzhorod um den „AO 1992“ abzuholen. Dank einer Eskorte der Polizei von Uzhorod ging es an der sieben Kilometer langen LKW-Schlange vorbei unmittelbar an die Grenze. Nach knapp vier Stunden (wobei die Abfertigung auf ukrainischer Seite nur 15 Minuten dauerte!) reisten wir wieder in die EU ein. Aufgrund schlechter Sicht wegen Nebel und Nieselregen schafften wir es nur noch 180 km bis Miskolc in Ungarn, wo wir über Nacht Quartier bezogen.

Die restlichen 800 km legten wir am Donnerstag ohne größere Probleme zurück, lediglich einige kleinere Staus verzögerten die Fahrt etwas. Gegen halb sieben abends erreichten wir schließlich ziemlich müde, aber zufrieden Bad Endorf.

Danke an alle vor und hinter den Kulissen, die wieder einmal zum guten Gelingen dieser Fahrt beigetragen, sowie allen, die uns über die sozialen Medien und in Gedanken auf diesem Transport begleitet haben. Danke auch an alle die mit ihren Sach- und Geldspenden die Durchführung dieser Hilfslieferungen überhaupt erst ermöglichen!

Das Team des 7. Transports (v.l.n.r.):

hinten: Ralph Schachner, Arina Schaller, Hubert Horrer

vorne: Conny Graf, Peter Graf, Rosi, Ammelburger

Der kleine Dima mit seinem Vater Iwan und Conny

6. Hilfstransport nach Volovec vom 12.8. bis 15.8.2022

von links: Michaela Fabri, Ralph Schachner, Rosi Ammelburger, Franz & Florian Hierl, Tobias Kienzl, Arina Schaller, Conny & Peter Graf

 

Am Freitag, 12.8. brachen unsere 9 Fahrer mit fünf Fahrzeugen und zwei Anhängern mit ca. 11 Tonnen Hilfsgütern, überwiegend Lebensmittel und medizinische Ausrüstungsteile, sowie medizin. Verbrauchsmaterial, gegen 5 Uhr Richtung Osten auf. Nach einigen Stops und Staus, sowie einem kurzen ÖAMTC-Besuch wegen des Aufleuchtens diverser Motorkontrollleuchten erreichte der Konvoi gegen 20 Uhr Kosice in der Slowakei. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann am Samstagmorgen gegen 5 Uhr auf die restlichen ca. 100 km bis zur slowakisch-ukrainischen Grenze. Dank der Eskorte der slowakischen Finanzpolizei konnten wir die dortige 2 1/2 km lange doppelreihige LKW-Schlange umgehen und durften uns vor der Zollabfertigung auf slowakischer Seite einreihen. Nach Erledigung der Aus- und Einfuhrmodalitäten SK-UA konnten wir gegen 13 Uhr in die Ukraine einreisen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Mukachevo, wo eigene Hilfsgüter des mit uns befreundeten Rosenheimer Vereins Deutsch-Ukrainische Vereinigung „Gemeinsam“ e.V. zum Weitertransport nach Irpin im Nordwesten von Kiew umgeladen wurden, ging es dann die restlichen 60 km weiter nach Volovec. Dort angekommen wurde unsere Lieferung mit Hilfe von vielen fleissigen Helfern vor Ort zügig abgeladen und im Magazin der örtlichen Schulturnhalle zur weiteren Verwendung sortiert eingelagert. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Bürgermeister Misha Popelytsch, der im Namen der OTG Volovec für die fortlaufende Hilfe und Unterstützung durch unseren Verein dankte, klang der anstrengende Tag für alle aus.

 

Am Sonntagvormittag erfolgten vor Ort in Volovec diverse Erledigungen, Besorgungen, Treffen mit Freunden und Krankenbesuche durch unsere Ärztin Michaela Fabri, sowie als Highlight die Übergabe des „alten“ Mannschaftstransportwagen 11/1 der FFW Höslwang an die Feuerwehr in Volovec (Dank an dieser Stelle an Ralph Schachner, der dies möglich gemacht hat!).

Nach einem kurzen Abstecher nach Schönborn bei Mukachevo zur Überbringung von Geburtstagsglückwünschen ging es dann am Nachmittag schon weiter Richtung Grenze bei Uzhorod, vorbei an einer ca. 6,3 km langen LKW-Schlange. Gottseidank durften wir uns auch hier nach einigen Diskussionen mit Kontrollposten am Kopf der Schlange zur Einreise anstellen. Nach Abfertigung durch die ukrainischen und slowakischen Zoll- und Grenzbehörden und dem Durchfahren der LKW-Röntgenanlage erreichten wir dann gegen 20 Uhr wieder EU-Gebiet. Nach einem Junkfood-Abendessen schlugen wir wieder ein kurzes Nachtlager in Kosice auf und starteten früh am Montagmorgen Richtung Heimat wo wir gegen 20:30 Uhr ohne weitere Zwischenfälle als geschlossener Konvoi wieder eintrafen. 

 

Danke an alle, die diesen Hilfstransport aktiv oder passiv unterstützt und möglich gemacht haben, insbesondere an Franz und Micha Singhammer von der Fa. Singhammer Bodensysteme GmbH in Greimharting, die zum wiederholten Male problemlos zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Danke auch an alle, die über die sozialen Medien Anteil nehmen und unsere Transporte verfolgen!

 

---> weitere Berichte über zurückliegende Aktionen und Transporte finden Sie unter der Rubrik "Rückblick"

Partnerschaft

Seit 2002 besteht die offizielle Partnerschaft zwischen dem Rajon Volovec und dem Markt Bad Endorf. Die Geschichte reicht jedoch schon viel weiter zurück...

(siehe "Geschichte")

 

 

 

 

Партнерство

Офіційне партнерство між Воловецьким районом та муніципалітетом Бад-Ендорф існує з 2002 року. Однак історія йде набагато далі ...

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