Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf e.V.
Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf e.V.

Rückblick

 

Hilfsaktion für die Ukraine und unsere Partnerregion Volovec

ab dem 24.2.2022

 

Im Zuge der schlimmer werdenden Versorgungslage in der Ukraine und in unserer Partnerregion Volovec hat sich der Partnerschaftsverein zu einer Hilfsaktion und Sammlung von Spenden entschlossen.

In der Woche vom 28.2. bis zum 5.3.2022 wurden nach Aufrufen in den sozialen Medien und im Radio Medikamente, Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Schlafsäcke, Isomatten, Wolldecken, Lebensmittel etc. etc. durch zahllose Unterstützer gespendet, von uns sortiert, palettiert und dann teilweise an die Partnergruppe in München zum unmittelbaren Weitertransport in die Ukraine übergeben.

 

Herzlichen Dank an alle, die sich als Helfer, Unterstützer, Spender, Organisator oder in irgendeiner Art und Weise beteiligt haben, insbesondere die Fa. Heiss und die Freiwillige Feuerwehr Bad Endorf, ohne deren tatkräftige Mithilfe diese Aktion nicht möglich gewesen wäre. Dank auch an die Gemeinden Eiselfing und Prutting für ihre Mithilfe und Zuarbeit!

 

Ab dem 10.3. ist ein eigener Hilfstransport unmittelbar in unsere Partnerregion geplant.

 

Lichterkette am 26.2.2022

Der Partnerschaftsverein veranstaltete am Samstag, 26.2.2022 eine Versammlung mit anschließender Lichterkette als Solidaritätsbekundung für unsere Freunde in der Ukraine und speziell der Partnerregion um Volovec in Transkarpatien.

Ca. 300 Teilnehmer mit Kerzen und Laternen verfolgten die emotionalen Ansprachen der komm. Vorsitzenden Cornelia Graf und des Bad Endorfer Bürgermeisters, Alois Loferer, zur aktuellen Situation und den schrecklichen Geschehnissen in der Ukraine und bildeten anschließend eine Lichterkette vom Kirchplatz in Richtung des Bahnhof entlang der Hauptstrasse.

 

Danke für die zahlreiche Teilnahme !

 

 

Aufruf zu Frieden und Solidarität

Rund 300 Personen beteiligen sich an Kundgebung in Bad Endorf

 

(Fotos und Text von Rosi Ammelburger, 26.02.2022)

 

Nur zwei Flugstunden entfernt von München führt Russland einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und gegen die demokratische Friedensordnung. Auch in Bad Endorf ist die Erschütterung darüber groß. Rund 300 Personen waren zum Kirchplatz nach Bad Endorf gekommen, hielten ukrainische Flaggen in die Höhe und forderten den sofortigen Abzug russischer Truppen aus der Ukraine.

 

Böser Traum in dieser Zeit

„Wir zeigen unsere Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist", sagte Cornelia Graf, die kommissarische Vorsitzende des „Vereins zur Förderung der Partnerschaft mit Volovec/Ukraine". „Ein Krieg in Europa - das wirke in der heutigen Zeit wie ein böser Traum“, führte sie in ihrer kurzen Ansprache weiter aus.

 

„Wir verurteilen diese willkürliche Aggression seitens der russischen Staatsführung und die völkerrechtswidrige Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine und fordern einen sofortigen Stopp  des Krieges. Wir möchten mit Friedenslichtern in der Hand ein deutliches Zeichen setzten, vor allem für unsere Partnerstadt Volovec in Transkarpatien, aber auch für die ganze Ukraine, dass wir mit dieser Auseinandersetzung in keinster Weise einverstanden sind“, sagte Bürgermeister Alois Loferer. Das Schlimmste für ihn: Man sei hilflos und könnte Verantwortlichen in der Politik und beim Verteidigungsbündnis NATO nur zurufen: „Ihr müsst Verantwortung übernehmen!“ Loferer sei sich sicher, viele Russen wollten diesen Krieg nicht. „An diese Menschen möchte ich auch denken und sie·dabei unterstützen, dass sie diesen Willen auch zum Ausdruck bringen können."

 

„Ich bin entsetzt und traurig. Als Mitglied im Partnerschaftsverein war ich schon öfter in Volovec", sagte Kundgebungsteilnehmerin Annemarie Ramoser. Dort hätten sie das schöne Land und die gastfreundlichen Menschen begeistert. „Wir sind in großer Sorge um die Freunde und verzweifelt, dass man dem furchtbaren Despoten in Moskau einfach ausgeliefert ist."

 

Gudrun Unverdorben ist gekommen um ein Signal der Solidarität mit dem ukrainischen Volk und allen Völkern in Mittel- und Osteuropa zu senden: „Es ist das Unvorstellbare eingetreten, was keiner erwartet hat. Wir hoffen, dass dieser Krieg ein baldiges Ende findet."

 

Auch Ukrainer und russische Bürger waren unter den Teilnehmern. Sie verurteilten die willkürliche Aggression seitens der russischen Staatsführung und forderten einen sofortigen Stopp des Krieges. „Wir haben Angst um unsere Familien und Freunde in der Heimat.“

1. Hilfstransport ab dem 10.3.2022

Schon kurz nach dem Angriff auf die Ukraine am Morgen des 24.2.2022 erreichte uns aus unserer Partnergemeinde Volovec in Transkarpatien ein Hilferuf nach Unterstützung. Aufgrund der bereits zahlreich dort eingetroffenen  Binnenflüchtlinge aus der Ukraine entstand dort umgehend ein Versorgungsproblem.
Nach unserer daraufhin gestarteten Sammelaktion im Zeitraum vom 27.2. bis zum 5.3., bei der Lebensmittel, Medikamente, Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Decken, Schlafsäcke, Isomatten etc. von zahllosen Spendern in Bad Endorf, Eiselfing und weiteren Gemeinden angeliefert wurden, startete am Donnerstag, den 10.3.2022 ein Hilfstransport, bestehend aus 6 Fahrzeugen und 12 Fahrern mit insgesamt ca. 25 Tonnen Hilfsgütern Richtung unserer Freunde in der Ukraine.
Nach einer strapaziösen Anreise über Österreich, Ungarn und die Slowakei konnte dann zunächst in der Provinzhauptstadt Uzhgorod am Freitagnachmittag planmäßig ein kleiner Teil der Hilfsgüter zur Weiterverteilung entladen werden. Anschließend ging die Fahrt unmittelbar weiter zum endgültigen Ziel der Reise nach Volovec. Dort wurde mit Hilfe von ca. 50 Helfern vor Ort der verbliebene Großteil der Hilfsgüter abgeladen und in der Turnhalle der örtlichen Schule eingelagert. Nach einer weiteren kurzen Nacht startete die Gruppe am Samstag zurück nach Deutschland, wo die letzten Fahrzeuge dann am Sonntagmorgen eintrafen.
Danke an alle, die in irgendeiner Weise zum Erfolg dieser ersten Hilfslieferung des Partnervereins beigetragen haben! Wir bleiben am Ball!

v.l.n.r: Stanislav Schur, Heinz Kotiers, Nina Jung, Jonas Jung, Conny Graf, Rosi Ammelburger, Tobias Kienzl, Markus Heiss, Manfred Hirtler, Fred Ritter

2. Hilfstransport nach Volovec vom 1.4. bis 3.4.2022

Am Freitag 1.4. startete unser 2. Hilfstransport gegen 4 Uhr morgens mit drei Fahrzeugen in die Partnerregion Volovec. An Bord der LKWs befanden sich diesmal ca. 20 Tonnen Hilfsgüter, insbesondere Lebensmittel, 5 Notstromaggregate, medizinscher Bedarf, Hygieneartikel, Unterwäsche, Decken, Schlafsäcke und vieles mehr was vor Ort in der Ukraine dringend benötigt wird.

Nach relativ zügiger Anfahrt traf der Konvoi am frühen Samstagmorgen in Volovec ein und wurde dort mit Hilfe von zahlreichen Helfern am Vormittag in der Turnhalle der Volovecer Schule entladen. Bürgermeister  Mykhailo Popelych dankte den Helfern für ihr Engagement und die übergebenen Hilfsgüter.

Anschließend brach die Gruppe Richtung Heimat auf. Nach einem nochmaligen Stopp in der Slowakei ging am Sonntagmorgen die Fahrt Richtung Bayern weiter. Aufgrund einer LKW-Panne bei Neukirchen/A8 verzögerte sich die Ankunft bis in die frühen Morgenstunden des Montags.

 

Team 2. Transport mit Manfred Sokop, Tobias Kienzl, Manfred Jäger, Markus Heiss, Fred Ritter

Benefizkonzert für die Ukraine in Marias Kino am 9.4.2022

Der 24. Februar 2022 ist ein Bruch in unserer Geschichte. Es herrscht Krieg in Europa.

Marias Kino möchte seine Solidarität mit der Ukraine durch ein Benefizkonzert für den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf zum Ausdruck bringen.

Kunst und Kultur sind essentiell für die Völkerverständigung, für eine funktionierende Demokratie und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit Kupfadache, Christoph Theussl und Micha Kern einige namhafte Künstler*innen aus der Region für unseren Benefizabend zu begeistern.

Der Erlös der Veranstaltung geht zu 100% an den Partnerschaftsverein Volovec-Bad Endorf, der seit vielen Jahrzehnten eine enge Partnerschaft mit unserer ukrainischen Partnergemeinde Volovec pflegt, und der bereits kurz nach Kriegsbeginn einen Hilfstransport bestehend aus 6 Fahrzeugen und 12 Fahrern mit insgesamt ca. 25 Tonnen Hilfsgütern Richtung der Ukraine/Volovec auf den Weg bringen konnte.

Mehr Hilfe ist aber dringend erforderlich und wir würden uns freuen euch am 09. April um 20:00 Uhr in einem hoffentlich vollen Kino begrüßen zu dürfen!

3. Hilfstransport an Ostern vom 15.4. bis 18.4.2022

von links nach rechts:

hintere Reihe: Simon SCHARF, Cornelia GRAF, Peter GRAF, Stanislav SCHUR

vordere Reihe: Thomas HAHN, Benjamin WEBER, Rosemarie AMMELBURGER, Christoph KNOTHE

 

Am Karfreitag, 15.4.22 startete unser nun 3. Transport in unsere Partnergemeinde. In vier Fahrzeugen transportierten wir ca. 14 Tonnen Hilfsgüter, u.a. Lebensmittel, zwei benzinbetriebene Schmutzwasserpumpen, Medikamente, medizin. Bedarf, ein mobiles Röntgengerät (sogen. C-Bogen), sowie Hygieneartikel, Taschenlampen, zwei große Elektroboiler und zahllose andere Gegenstände. Am slowakisch-ukrainischen Grenzübergang Vysne Nemecke-Uzhgorod wurde unsere Geduld auf eine harte Probe gestellt – erst nach einer Wartezeit von ziemlich genau 22 Stunden und einer „besonderen“ Osternacht in unseren Fahrzeugen mit heftigem Wind und Kälte gelang uns die Einreise am Ostersonntag gegen 5:30 Uhr. In Volovec erfolgte die Entladung der Fahrzeuge dann dank vieler Helfer recht zügig. Nach viel zu kurzem Aufenthalt ging die Fahrt am Nachmittag sofort wieder zurück Richtung Westen. Im slowakischen Kosice nach diesmal vier Stunden Grenzaufenthalt angekommen gab´s nach einem warmen Abendessen ein weiches Bett für uns. Am Ostermontag waren dann die letzten Fahrzeuge am späten Abend wieder zuhause.

Danke an alle Teilnehmer und Helfer dieser Tour!

4. Hilfstransport nach Volovec 27.5. bis 30.5.2022

hintere Reihe: Marieluise Weichselbaumer, Conny & Peter Graf

vordere Reihe: Vitaly Malilo, Tobias Kienzl, Arina Schaller, Rosi Ammelburger

 

Am Freitag 27.5. startete unser 4. Transport in unsere Partnerregion mit drei Fahrzeugen und ca. 10 t Hilfsgütern. Mit an Bord waren u.a. sechs Pflegebetten für ein neu einzurichtendes Altenheim, Medikamente und Verbandsmaterial, ein Ultraschallgerät, chirurgische Gerätschaften für das Krankenhaus in Volovec, Lebensmittel im Wert von ca. 6.000 Euro, Hygieneartikel, Waschmaschinen und Geschirr für die Flüchtlingsunterkunft, Bekleidung und ganz kurzfristig eine größere Menge an SALZ, dass aktuell in der Ukraine Mangelware ist und sich erheblich verteuert hat (1 kg aktuell ca. 2,20 Euro), man bedenke die Kaufkraft in der Ukraine....).

Nach diesmal zügiger Einreise über den Grenzübergang Uzhorod (5 Stunden) luden wir am Samstag unsere Fracht in der zentralen Sammelstelle und im Krankenhaus von Volovecs ab. Nach diversen Gesprächen und einem Abendessen mit Bürgermeister Misha Popelych starteten wir am Sontag morgen wieder mit vielen neuen Eindrücken Richtung Heimat, wo die letzten Fahrzeuge am Montag nachmittag eintrafen.

Danke an alle, die das Gelingen dieses Transports möglich gemacht haben!

5. Hilfstransport vom 7.7. bis 10.7.2022

von links: Manfred Sokop, Sepp Bachmaier, Conny & Peter Graf, Marieluise Weichselbaumer, Manfred Jäger, Tobias Kienzl, Ralph Schachner

 

Am Donnerstag, 7.Juli startete frühmorgens unser 5. Transport nach Volovec, bestehend aus vier Fahrzeugen und acht Begleitern von verschiedenen Ausgangspunkten. Nach dem Zusammentreffen am Oldtimerhof in Oed (Österreich) ging es dann geschlossen weiter Richtung Ungarn  und Slowakei. Relativ problemlos lief die Fahrt dann bis Kosice/Slowakei, wo wir nun fast schon traditionell unser Nachtquartier aufschlugen. Gegen 5 Uhr am Freitagmorgen dann weiter zur ukrainischen Grenze bei Uzhorod. Dort konnten wir uns problemlos und ohne Verzögerung an der Abfertigung anstellen. Nach Erledigung der Einreise- und Zollformalitäten an beiden Kontrollstellen konnten wir gegen Mittag in die Ukraine einfahren. Volovec´s Bürgermeister Misha Popelytsch erwartete uns am üblichen Treffpunkt und begleitete uns anschließend in unsere Partnergemeinde.

Dort wurden dann die mitgeführten Hilfsgüter (wie gehabt überwiegend Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs) an der örtlichen Sammelstelle, sowie im Krankenhaus von Volovec (11 Klinik- und Pflegebetten, sonstiger medizinischer Bedarf, Medikamente und Verbandsmaterial) durch die örtlichen Helfer zügig abgeladen. Erneut wurden auch eigene Hilfsgüter des Rosenheimer Vereins „Gemeinsam“ e.V. durch uns mitgeführt und zum Weitertransport nach Irpin, nahe der Hauptstadt Kiew, umgeladen. Die Gruppe teilte sich dann zur Erledigung diverser Besuche bei Bekannten und Freunden auf.

Abends wurden wir von Bürgermeister Popelytsch zu einem kleinen Essen eingeladen und die Mitfahrenden im Rahmen einer kleinen Zeremonie mit Urkunden für den humanitären Einsatz und die geleistete Hilfe geehrt.

Am frühen Samstagnachmittag erfolgte dann schon wieder der Aufbruch Richtung Heimat. Nach längerer Wartezeit an der Grenze und technischen Problemen an unserem Iveco „AO 1992“ konnten wir gegen 21 Uhr dann in die Slowakei einreisen. Todmüde erreichten wir gegen 23 Uhr Kosice, von wo wir nach kurzer Übernachtung am Sonntag um kurz nach 5 Uhr wieder Richtung Westen aufbrachen. Am Sonntagabend 10. Juli erreichten unsere Fahrzeuge dann wieder ihre Ausgangspunkte.

 

Danke an alle, ob im Vorder- oder Hintergrund, die an der Organisation und Durchführung dieser Hilfsmaßnahme beteiligt waren!

6. Hilfstransport nach Volovec vom 12.8. bis 15.8.2022

von links: Michaela Fabri, Ralph Schachner, Rosi Ammelburger, Franz & Florian Hierl, Tobias Kienzl, Arina Schaller, Conny & Peter Graf

 

Am Freitag, 12.8. brachen unsere 9 Fahrer mit fünf Fahrzeugen und zwei Anhängern mit ca. 11 Tonnen Hilfsgütern, überwiegend Lebensmittel und medizinische Ausrüstungsteile, sowie medizin. Verbrauchsmaterial, gegen 5 Uhr Richtung Osten auf. Nach einigen Stops und Staus, sowie einem kurzen ÖAMTC-Besuch wegen des Aufleuchtens diverser Motorkontrollleuchten erreichte der Konvoi gegen 20 Uhr Kosice in der Slowakei. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann am Samstagmorgen gegen 5 Uhr auf die restlichen ca. 100 km bis zur slowakisch-ukrainischen Grenze. Dank der Eskorte der slowakischen Finanzpolizei konnten wir die dortige 2 1/2 km lange doppelreihige LKW-Schlange umgehen und durften uns vor der Zollabfertigung auf slowakischer Seite einreihen. Nach Erledigung der Aus- und Einfuhrmodalitäten SK-UA konnten wir gegen 13 Uhr in die Ukraine einreisen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Mukachevo, wo eigene Hilfsgüter des mit uns befreundeten Rosenheimer Vereins Deutsch-Ukrainische Vereinigung „Gemeinsam“ e.V. zum Weitertransport nach Irpin im Nordwesten von Kiew umgeladen wurden, ging es dann die restlichen 60 km weiter nach Volovec. Dort angekommen wurde unsere Lieferung mit Hilfe von vielen fleissigen Helfern vor Ort zügig abgeladen und im Magazin der örtlichen Schulturnhalle zur weiteren Verwendung sortiert eingelagert. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit Bürgermeister Misha Popelytsch, der im Namen der OTG Volovec für die fortlaufende Hilfe und Unterstützung durch unseren Verein dankte, klang der anstrengende Tag für alle aus.

 

Am Sonntagvormittag erfolgten vor Ort in Volovec diverse Erledigungen, Besorgungen, Treffen mit Freunden und Krankenbesuche durch unsere Ärztin Michaela Fabri, sowie als Highlight die Übergabe des „alten“ Mannschaftstransportwagen 11/1 der FFW Höslwang an die Feuerwehr in Volovec (Dank an dieser Stelle an Ralph Schachner, der dies möglich gemacht hat!).

Nach einem kurzen Abstecher nach Schönborn bei Mukachevo zur Überbringung von Geburtstagsglückwünschen ging es dann am Nachmittag schon weiter Richtung Grenze bei Uzhorod, vorbei an einer ca. 6,3 km langen LKW-Schlange. Gottseidank durften wir uns auch hier nach einigen Diskussionen mit Kontrollposten am Kopf der Schlange zur Einreise anstellen. Nach Abfertigung durch die ukrainischen und slowakischen Zoll- und Grenzbehörden und dem Durchfahren der LKW-Röntgenanlage erreichten wir dann gegen 20 Uhr wieder EU-Gebiet. Nach einem Junkfood-Abendessen schlugen wir wieder ein kurzes Nachtlager in Kosice auf und starteten früh am Montagmorgen Richtung Heimat wo wir gegen 20:30 Uhr ohne weitere Zwischenfälle als geschlossener Konvoi wieder eintrafen. 

 

Danke an alle, die diesen Hilfstransport aktiv oder passiv unterstützt und möglich gemacht haben, insbesondere an Franz und Micha Singhammer von der Fa. Singhammer Bodensysteme GmbH in Greimharting, die zum wiederholten Male problemlos zwei Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben. Danke auch an alle, die über die sozialen Medien Anteil nehmen und unsere Transporte verfolgen!

 

7. Hilfstransport vom 12. bis 17.11.2022

Am frühen Samstagmorgen startete der 7.Hilfstransport mit unseren beiden Fahrzeugen und einem Transporter des befreundeten Vereins „Gemeinsam e.V.“ aus Rosenheim Richtung Osten. Geladen waren Lebensmittel, medizinischer Bedarf und Medikamente, Pflegebetten, warme und regendichte Winterbekleidung, Schuhe und Stiefel, Schlafsäcke, Kerzen und sonstiger technischer Bedarf etc., gesamt ca. 6 Tonnen Hilfsgüter.

Am Rasthof Oed in Österreich gab es die ersten Probleme mit unserem Iveco, die Ölkontrollanzeige leuchtete auf. Also: Fahrerhaus hochklappen – drei Liter Öl einfüllen – mit schlechtem Gefühl weiterfahren. Diese Devise galt die nächsten 400 km bis Budapest. 100 km fahren – Fahrerhaus kippen – Öl nachfüllen mit umfunktionierter Wasserflasche – und weiter.

Auf einem Parkplatz an der M0 südlich von Budapest lagen unsere Nerven dann blank.  Die übereinstimmende Diagnose von ukrainischen Fernfahrern und telefonisch kontaktieren KFZ-Meistern in Deutschland lautete: der Turbolader. Gemeinsam entschieden wir nach langer Diskussion, die verbleibenden 250 km zu unserem Etappenziel in Kosice/Slowakei vorsichtig weiterzufahren, da die Hilfsgüter unbedingt und ohne Verzögerung an ihren Bestimmungsort gelangen mussten. Mittlerweile waren im Motor des Iveco fast 24 (!!) Liter Öl verschwunden…..

Sonntagfrüh machten wir uns nach einer kurzen Nacht auf die verbleibenden  100 km weiter Richtung Grenze. Die Nachtruhe hatte dem Iveco allerdings nicht gutgetan – wir kamen nur mit einer Höchstgeschwindigkeit vom 50 km/h weiter, Steigungen konnte der vollgeladene LKW nur noch mit annähernd 15 km/h bewältigen. Unsere beiden Fahrer Rosi und Ralph leisteten hier Schwerstarbeit. An der Grenze bei Vysne Nemecke glücklich angekommen reisten wir nach der Abfertigung durch die slowakischen und ukrainischen Behörden recht zügig nach vier Stunden ein und wurden von Bürgermeister Misha Popelych, Sasha Balan und Eldar Abduragimov herzlich empfangen. Mit letzter Kraft schleppte sich unser Iveco anschließend in die Provinzhauptstadt Uzhorod in eine bereits verständigte Werkstatt (Danke an Boris und sein Team vom TIR Service, die extra am Sonntag für uns öffneten!). Dort bestätigte sich leider schnell die Diagnose „Turbolader defekt“.

Während Arina und Hubert unmittelbar weiter nach dem noch 780 km entfernten Irpin nahe der Hauptstadt Kyiv starteten, um ihre Hilfsgüter dort abzuliefern, ließen wir unser Sorgenkind in der Werkstatt zurück und fuhren mit unserem MAN weiter nach Volovec zum Abladen der Hilfsgüter. Dort wurde mit Hilfe eines Trupps der ukrainischen Streitkräfte der Lastwagen in kurzer Zeit entladen.

Am Montag starteten Conny und Rosi mit sechs Soldaten zurück Richtung Uzhorod um die Hilfsgüter des Iveco in den MAN umzuladen. Nach der Ankunft in Volovec am späten Nachmittag wurden auch diese Ladung dank der Mithilfe der Armee zügig entladen und in einer gemeindeeigenen Halle eingelagert. Bei der Rückfahrt in unsere Unterkunft konnten wir feststellen, dass die Straßenbeleuchtung in Volovec weitestgehend abgeschaltet ist und auch in den Häusern nur wenige Lichter brennen – eine bedrückende Situation die uns sehr nachdenklich gestimmt hat…..

Begleitet war die Zeit unseres Aufenthalts in der Partnerregion darüber hinaus von mehreren Luftalarmen in Transkarpatien und den Raketeneinschlägen am Dienstag im 170 km entfernten Lwiw/Lemberg. Dies verzögerte leider auch die Anlieferung unseres neuen Turboladers, den die unschlagbaren Werkstattmeister in Kyiv aufgetrieben hatten.

Der Dienstag war ausgefüllt mit Besuchen bei Freunden und von uns betreuten Familien, unter anderem dem kleinen Dima aus Tyshiv. Aufgrund Komplikationen bei der Geburt ist der Junge schwerbehindert, wird aber von seinen Eltern Halina und Iwan, sowie und seinem Bruder Sasha liebevoll umsorgt und geliebt. Dank unseres Vereins und unserer finanziellen Unterstützung machte der nun bald Sechsjährige in verschiedenen Reha-Maßnahmen zwischenzeitlich gute Fortschritte in seiner Entwicklung.

Das Team aus Irpin war zwischenzeitlich zurück nach Volovec gefahren und reiste umgehend wieder zurück in die Heimat. Mit an Bord war Ralph, der dringend an seine Arbeitsstelle in Deutschland zurückmusste. Der Abend endete mit langen Gesprächen und einem gemeinsamen Abendessen bei Bürgermeister Popelych und Freunden.

Nachdem am Mittwochmorgen die Mitteilung eintraf, dass der Iveco wieder einsatzfähig sei, fuhren wir zurück nach Uzhorod um den „AO 1992“ abzuholen. Dank einer Eskorte der Polizei von Uzhorod ging es an der sieben Kilometer langen LKW-Schlange vorbei unmittelbar an die Grenze. Nach knapp vier Stunden (wobei die Abfertigung auf ukrainischer Seite nur 15 Minuten dauerte!) reisten wir wieder in die EU ein. Aufgrund schlechter Sicht wegen Nebel und Nieselregen schafften wir es nur noch 180 km bis Miskolc in Ungarn, wo wir über Nacht Quartier bezogen.

Die restlichen 800 km legten wir am Donnerstag ohne größere Probleme zurück, lediglich einige kleinere Staus verzögerten die Fahrt etwas. Gegen halb sieben abends erreichten wir schließlich ziemlich müde, aber zufrieden Bad Endorf.

Danke an alle vor und hinter den Kulissen, die wieder einmal zum guten Gelingen dieser Fahrt beigetragen, sowie allen, die uns über die sozialen Medien und in Gedanken auf diesem Transport begleitet haben. Danke auch an alle die mit ihren Sach- und Geldspenden die Durchführung dieser Hilfslieferungen überhaupt erst ermöglichen!

Das Team des 7. Transports (v.l.n.r.):

hinten: Ralph Schachner, Arina Schaller, Hubert Horrer

vorne: Conny Graf, Peter Graf, Rosi, Ammelburger

Der kleine Dima mit seinem Vater Iwan und Conny

8. Hilfstransport "Weihnachts-Freu(n)de"

vom 27.12. bis 31.12.2022

Am Dienstag, 27.12. begannen wir morgens mit dem Beladen des über Nacht aus Südtirol eingetroffenen 40-Tonners der Spedition Trocker. Im Auflieger landeten 32 Paletten mit den seit Mitte November gesammelten ca. 800 Weihnachts-Freu(n)de-Paketen, fünf Stromaggregate, zahlreiche Koch- und Heizgeräte, zugehörige Betriebsstoffe, Hochleistungsbatterien, sowie Lebensmitteln, Bekleidung und zahlreiche weitere Hilfsgüter. Nachdem die zwischengelagerte Fracht aus unseren  beiden LKWs zügig in den Sattelzug umgeladen war, wurde anschließend  unser eigener LKW mit Hilfsgütern des befreundeten Vereins „Gemeinsam e.V.“ aus Rosenheim randvoll befüllt. Auch ein hochwertiges Ultraschallgerät für eine Klinik in Kyiv war mit an Bord. Nach Eingang der Zollpapiere für die Ausfuhr aus der EU und letzten Kontrollen starteten gegen 15 Uhr die beiden LKWs und ein Begleitfahrzeug Richtung Osten. Ein weiterer PKW fuhr am Mittwochmorgen um 3 Uhr los um ggf. bei einem befürchteten Grenzstau an der slowakisch-ukrainischen Grenze die Fahrer abzulösen. Dies war gottseidank nicht notwendig, da sich früh am Morgen herausstellte, dass keine LKWs am Übergang Vysne Nemecke – Uzhorod anstanden, die Grenzabfertigung zügig abgewickelt wurde und die erste Gruppe umgehend nach Volovec weiterfahren konnte. Dort traf dann am späten Nachmittag auch das letzte Fahrzeug von uns ein. Bei einem Abendessen am Volovec-Pass mit Bürgermeister Popelych klang der Tag dann aus.

 

Nach einem kurzen Frühstück, begleitet vom Sirenengeheul, das einen weiteren Luftalam ankündigte, begannen wir am Donnerstagmorgen den 40-Tonner in die Turnhalle der örtlichen Schule zu entladen und gleichzeitig die Ladung unseres MAN in einen Laster nach Irpin zu verbringen. Am frühen Nachmittag erfolgte dann die Übergabe der Weihnachts-Freu(n)de-Pakete an Kinder, Familien und Soldaten aus Volovec. Viele frohe und dankbare Gesichter und leuchtende Kinderaugen belohnten uns dabei für die Mühen während der Vorbereitung und des Transports. Auch die tägliche Stromabschaltung von 10 bis 22 Uhr konnte daran nichts ändern. Besuche bei Freunden und ein gemeinsames Abendessen beendeten diesen erlebnis- und erfolgreichen Tag.

 

Am späten Vormittag hieß es dann schon wieder Abschied von unseren ukrainischen Freunden nehmen. Während unser MAN den Rückweg über Uzhorod und die Slowakei nahm (der 40-Tonner war bereits zeitlich bedingt schon am Vortag gestartet), fuhren die verbliebenen PKWs über den Grenzübergang Beregsurany-Luzhanka über Ungarn zurück nach Westen. Leider gestaltete sich die Abfertigung dort wie so oft schon sehr langsam, was uns zu einer nochmaligen Übernachtung kurz nach Budapest zwang. Ohne Probleme erreichten dann alle Fahrzeuge am Silvesternachmittag Bad Endorf.

 

Danke an alle, die die Durchführung dieses Transports möglich gemacht haben!

Danke an die Spender der Weihnachts-Freu(n)de-Pakete, an alle die bei der Vorbereitung dieser Aktion mitgewirkt haben und uns in irgendeiner Art und Weise unterstützt haben. Danke an Robert und Brigitte Wimmer für die Mithilfe beim Beladen der LKWs. Einen besonders großen Dank an die Spedition Trocker aus Südtirol für die Bereitstellung des Sattelzuges und die Kostenübernahme! Ihr ward grossartig!

9. Hilfstransport ab dem 28.2.2023

In den vergangenen acht Wochen haben wir auf unseren 9. Hilfstransport hingearbeitet. Uns ist es gelungen, umfangreiches medizinisches Material aus den Auflösungen mehrerer oberbayerischer Impfzentren zu organisieren. Alleine hier haben wir 48 Paletten voll mit Spritzen, Kanülen, Kochsalzlösung und vieles mehr in Bad Endorf eingelagert. Zu dieser Menge kommen noch 17 Hygienestationen, unzählige Überziehschuhe, zwei Rollstühle für Schwerbehinderte, dringend benötigte Stromaggregate und mehrere Paletten mit haltbaren Lebensmitteln. Diese Menge brachte uns diesmal allerdings an die Grenze unserer eigenen Transportmöglichkeiten.
Gottseidank sprang uns die befreundete ukrainische Spediton DERTRANS, deren Besitzer aus Volovec stammt, hilfreich an die Seite. Und so konnten wir heute einen Sattelschlepper mit 33 Paletten beladen und auf die Reise in die Ukraine losschicken. Die Ankunft der 12 1/2 Tonnen Hilfsgüter wird am Donnerstag in Volovec erwartet und geht von dort den schnellsten Weg Richtung Frontlinien, um die dortigen mobilen Ambulanzen, Krankenhäusern und Feldlazarette zu unterstützen. Wir werden von unseren Partnern und dem Fahrer Vasyl regelmäßig über den Fortschritt des Transports am Laufenden gehalten. Zeitgleich ging heute Mittag noch ein mit Kanülen und Spritzen voll geladener PKW über die Hauptstadt Kyiv ebenfalls Richtung Feldlazarette auf die Reise. Diese beiden Transporte sind nur durch unsere langjährigen Beziehungen und ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis möglich.
 
Update 2. März 2023 / 9. Hilfstransport / 3. Tag:
Unser Transport ist heute nachmittag gut und sicher an seinem Bestimmungsort Volovec angekommen. Die weitere zielgerichtete Verteilung in die Krankenhäuser und an die Feldlazarette läuft gerade an.
Danke an alle, die mit uns an der Vorbereitung und Durchführung dieses Transports mitgewirkt haben!
 
 

10. Hilfstransport vom 6.4. bis 10.4.2023

Das Team des 10. Transports mit Peter Graf, Cornelia Graf und Markus Heiss

 

Am Gründonnerstag gegen 10:30 Uhr startete unser nun 10. Transport nach Volovec, diesmal spontan geplant und kurzfristig durchgeführt. Auf die Fahrt gingen unsere beiden 7,5-Tonner mit ca. 4,6 Tonnen Hilfsgütern. An Bord waren u.a. 14 Hygienestationen, ein Ultraschallgerät, eine OP-Leuchte, zwei elektr. Behandlungsliegen, Kochsalzlösung, Spritzen und Kanülen, zwei Stromaggregate, mehrere Rollstühle und Rollatoren, Verbandsmaterial, Hygieneartikel, medizinische Schutzanzüge, Schutzbrillen und weiterer Bedarf, sowie Markus Heiss, Cornelia und Peter Graf als Fahrer.

Gegen 21:30 Uhr erreichten wir nach 800 km bei leichtem Schneefall unseren Zwischenstopp in Polgar/Ungarn, wo wir die Nacht verbrachten. Mit mulmigem Gefühl machten wir uns am Karfreitagvormittag Richtung Grenze bei Zahony-Chop auf, im Hinterkopf die Gedanken an das Osterwochenende im vergangenen Jahr, an dem wir 22 Stunden an der slowakisch-ukrainischen Grenze auf unsere Einreise warteten. Diesmal klappte glücklicherweise die Abfertigung auf ungarischer und ukrainischer Seite recht unkompliziert in sensationellen 2 ½ Stunden, sodass wir bereits am frühen Nachmittag in Volovec eintrafen. Vor Ort wurden wir von Bürgermeister Misha Popelych freudig empfangen.

Am Samstagvormittag entluden wir unsere Hilfsgüter im Sammellager in Volovec mit Hilfe dort stationierter Soldaten. Es folgte ein Besuch im örtlichen Krankenhaus, wo wir vom Ärzteehepaar Attila und Oksana Toth begrüßt wurden. Unsere bisher gelieferten Hilfsgüter sind dort in guten Händen und unterstützen das Krankenhauspersonal, wie uns bei einer Führung durch das Hospital vorgeführt wurde.

Anschließend fuhren wir weiter nach Nizhni Worota. Dort konnten wir mit  Freunden, ehemaligen Bürgermeistern und Kirchenvorständen verschiedene Angelegenheiten besprechen.  Gegen 15 Uhr ging es dann in den kleinen Ort Tyshiv, wo wir uns bei der Familie R. über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des nun sechsjährigen Dima, der ein Leben mit schweren körperlichen Einschränkungen führt, informierten. Auch dort war man für unsere Unterstützung der Familie und der Ortschaft dankbar. Der Tag endete mit einem Abendessen bei Bürgermeister Popelitsch, bei dem verschiedene Modalitäten des im Mai anstehenden Besuches der offiziellen Delegation aus Volovec in Bad Endorf besprochen wurden.

Am Ostersonntag (das orthodoxe Osterfest findet nach dem julianischen Kalender erst eine Woche später statt) starteten wir am späten Vormittag schon wieder Richtung Grenze, die wir wieder bei Chop-Zahony in ca. 2 ¼ Stunden hinter uns bringen konnten. In der Nähe von Györ/Ungarn legten wir noch eine Übernachtung ein und packten am frühen Montagvormittag dann die letzten 500 km nach Hause an, wo wir gegen 15 Uhr wohlbehalten eintrafen.

Danke an alle Spender, Unterstützer und Helfer unseres 10. Hilfstransports, insbesondere der Simsseeklinik Bad Endorf für die Überlassung der Rollstühle und Rollatoren. Danke auch an alle, die unsere Fahrten über die sozialen Medien mit großem Interesse verfolgen. Ihr seid unser Ansporn, nicht nachzulassen!

11. Hilfstransport vom 7.6. bis 12.6.2023

Übergabe des RTW am 8.6.2023 in Volovets

 

Am Mittwoch morgen starteten wir (Petra & Franz Hierl, sowie Conny & Peter Graf) mit drei Fahrzeugen Richtung Ukraine. Auf die Reise gingen unser Iveco (beladen mit ca. 1.000 kg Reis und Nudeln, medizin. Verbrauchsmaterial, gebrauchten Elektrowerkzeugen, Einrichtungsgegenständen für Schulen und Kindergärten usw., insgesamt 2 Tonnen Ladung), der vom Partnerschaftsverein gekaufte Rettungswagen des BRK Rosenheim (an Bord ca. 400 kg medizin. Material, Medikamenten und Lebensmitteln), sowie ein Dacia Duster (beladen mit 200 kg Sicherheitsschuhen-  und Arbeitshosen, Hygieneartikeln etc.) als Begleit- und Rücktransportfahrzeug. Die Nacht verbrachten wir nach problemloser Fahrt in Polgar/Ungarn und starteten am Donnerstag früh Richtung Grenze bei Zahony-Chop. Nach zügiger Einreise erreichten wir am frühen Nachmittag zusammen mit unserem Dolmetscher Slava unsere Partnergemeinde Volovec, wo wir umgehend nach der Begrüßung durch Bürgermeister Misha Popelych unseren Iveco und den Dacia entluden. Weiter ging´s dann zum örtlichen Krankenhaus, wo der lange erwartete Rettungswagen nach kurzer Inspektion und Einweisung an die zuständigen Personen übergeben wurde. Der Freitag und der Samstag standen ganz im Zeichen von Gesprächen und Kontakten mit Bekannten und Freunden, sowie einigen offiziellen Terminen. Am späten Samstag vormittag starteten wir dann wieder Richtung Westen. Die Grenzformalitäten und die Abfertigung am Übergang Chop-Zahony gestalteten sich diesmal leider sowohl auf ukrainischer als auch auf ungarischer Seite etwas schwierig: während der Iveco auf der LKW-Spur nach anfänglichen Problemen relativ „zügig“ nach anderthalb Stunden in Ungarn unterwegs war, konnte der Duster auf der PKW-Spur erst knapp drei Stunden später (je Fahrzeug ca. 10 min Abfertigung…..) in die EU einreisen. Wegen Verzögerungen durch Staus aufgrund von mehreren Unfällen auf der Strecke legten wir dann gemeinsam noch eine Übernachtung kurz hinter Budapest ein, von wo wir am Montag früh die restlichen knapp 600 km nach Hause antraten. Am späten Nachmittag erreichten wir nach 2.250 gefahrenen Kilometern wieder wohlbehalten mit intensiven Eindrücken aus Volovec Bad Endorf.

Kerzenstele "Ich brenne für den Frieden!"

 

 

Am Sonntag, dem 5.11.2023,  wurde am Rathaus Bad Endorf eine neue Kerzenstele feierlich geweiht. Unter dem Motto „Ich brenne für den Frieden!“ leuchten dort nun Kerzen zur Mahnung daran, wie wichtig Frieden ins unseren Zeiten ist. Auch unser Partnerschaftsverein ist neben vielen anderen Endorfer Vereinen dort vertreten. Danke an die Krieger- und Soldatenkameradschaft Bad Endorf, die diese wunderbare Idee hatte.

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